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"Deutschkenntnisse vor Zuzug" untaugliche Integrationsmaßnahme!

"Deutschkenntnisse vor Zuzug" untaugliche Integrationsmaßnahme!
EHE OHNE GRENZEN ortet weitere Hürden für binationale Familien

Die Forderung, dass ZuwanderInnen schon vor der Einreise nach Österreich Deutschkenntnisse vorweisen müssen,ist für die Initiative EHE OHNE GRENZEN ein mehr als untaugliches Mittel, um einen Integrationsprozess einzuleiten.

Ehe ohne Grenzen begrüßt einen "Nationalen Aktionsplan zur Integration", mahnt aber dringend, populistische Forderungen darin
außen vor zu lassen. Denn anders kann die Forderung nach dem Deutscherwerb im Herkunftsland nicht verstanden werden.

Das Beispiel Deutschland (wo diese Regelung schon seit über einem Jahr Praxis ist) hat deutlich bewiesen, dass die Praxis des
verpflichtenden Deutscherwerbs vor der Einreise oft ein schlichtunmögliches Unterfangen darstellt (so existieren z.B. in der gesamten
Russischen Föderation ganze 2 ("zwei") Goethe-Institute, die einen zertifizierten Deutschkurs anbieten!), von der fraglichen
Sinnhaftigkeit, in einem nicht-deutschsprachigen Umfeld und isoliert Deutsch zu lernen einmal abgesehen.

"Binationale Familien leben das vor, was die Politik als "Integration" buchstabiert, als Antwort darauf die Regelungen für den
Zuzug unserer PartnerInnen zu verschärfen, nehmen wir mit Befremden zur Kenntnis", so Angela Magenheimer, die Sprecherin von EHE OHNE
GRENZEN, denn "Deutschkenntnis vor Zuzug" bedeute vor allem hohe Kosten und noch längere Trennungen für binationale Familien.

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